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Wir geben uns nicht auf!

Dienstag, 02.März 2010

Wenn es schon allerorts heißt, dass der SK Austria Kelag Kärnten in der Bundesliga schon Geschichte ist, dann ist das zwar realistisch nicht anzuzweifeln, aber der Verein ist noch nicht abgestiegen und deshalb lebt die Hoffnung weiterhin in den Köpfen der Spieler, Trainer und auch der Mitarbeiter des Vereins, für die es um die Existenz geht. Aber nicht nur: Es geht auch um die Zukunft des Profifußballs in Kärnten. Wer also immer noch nach dem Grund für die derzeitige sehr schwere Lage des Vereins sucht, verschwendet nur Zeit. Mit aller Kraft wird nach einem Rettungsanker gesucht.

„So schnell geben wir nicht auf – erst wenn es rechnerisch nicht mehr möglich ist den Klassenerhalt zu schaffen ist es besiegelt, und auch dann noch werden wir kämpfen“ waren die Worte des Trainers nach der gestrigen Niederlage im Schicksalsspiel gegen den Tabellenkonkurrenten SV Kapfenberg. Der Ansage des Trainers ist nichts hinzuzufügen und es ist ein Versprechen jedes Einzelnen im Verein (Spieler, Trainer und Mitarbeiter), an die leidgeplagten Fans der Löwen, dass man die Hoffnung nicht aufgibt und bis zum Ende durchhalten möchte.

Da hilft es auch nichts, sich über die übertriebene Härte des Schiedsrichters aufzuregen, der einmal mehr den Spielverlauf deutlich zu Ungunsten der Kärntner-Löwen beeinflusst hat. Höchst auffällig auch für manche Kritiker, dass gegen den SK Austria Kelag Kärnten des Öfteren die Toleranzlatte der Schiedsrichters sehr niedrig ist und sich die Fehlentscheidungen gegen den Verein immer mehr häufen.

Der Ausschluss von Luka Elsner in der 31. Minute war spielentscheidend, aber das Vergehen des Verteidigers gegen Felfernig, werteten Experten als höchstens „dunkelgelb“. Kurz danach – wie auch schon gegen den FK Austria Wien am vergangenen Wochenende, erzielten die Kapfenberger den Führungstreffer durch Rauscher in der 41. Minute.  

In der zweiten Halbzeit spielten die Kärntner in Unterzahl noch stärker auf und kamen zu guten Tormöglichkeiten. Diese konnten sich nur mehr mit Fouls zur Wehr setzen und machten dabei kein sehr gutes Bild (26:14 Fouls für Kapfenberg). Im Gegenteil Aleksic, Sandro, Sollbauer und Pink hatten sogar die Möglichkeit den Ausgleich zu erzielen, doch leider klappte es nicht mit der Chancenauswertung.

Die Gäste gewannen zwar das Spiel, aber keinesfalls souverän. Davon kann man sich nichts kaufen, aber wenn man bedenkt, dass Kärnten mit überwiegend jungen Spielern gespielt hat – lebt die Hoffnung, dass der Kärntner Weg nicht umsonst ist.  


Daniel Gramann war der zweikapfstärkste Löwe


Die spielentscheidende Szene. Schiedsrichter Grobelnik schickt Elsner vom Platz.


Ein Kapitän mit Leidenschaft: Schranz blieb, und schrieb für seine Fans Autogramme.

 

 

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